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Keltische Kleidung


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Artikel  1 - 20 von 32

Keltische Kleidung verbindet historisches Handwerk mit einem unverwechselbaren Stil — von der groben Wolltunika des einfachen Kriegers bis zur farbenprächtigen Gewandung der keltischen Adelsschicht. In dieser Kategorie findest du Tuniken, Unterkleider und Klappenröcke für Reenactment, LARP und Mittelaltermarkt in einem Preisbereich von rund 20 bis 60 Euro.

Was trugen die Kelten wirklich? Kleidung zwischen Eisenzeit und Frühmittelalter

Was trugen die Kelten wirklich? Kleidung zwischen Eisenzeit und Frühmittelalter

Die Kleidung der Kelten basierte historisch auf zwei Grundmaterialien: Wolle und Leinen. Baumwolle war in Mitteleuropa kaum verbreitet — sie taucht in authentischen keltischen Gewandungen erst durch Handelskontakte auf. Männer trugen eine Tunika (lang oder kurz), dazu die charakteristische Hose namens Bracae sowie einen Rechteckmantel, das sogenannte Sagum. Frauen kleideten sich in einen Peplos — ein ärmelloses Übergewand, das an den Schultern mit Fibeln verschlossen wurde — kombiniert mit einer langen Untertunika und einem Gürtel.

Besonders bekannt waren die Kelten in der Antike für ihre Farbenpracht: Der griechische Geschichtsschreiber Diodor beschreibt sie als Volk, das gestreifte und karierte Stoffe in leuchtenden Farben trug. Moorleichenfunde wie die aus Thorsberg und Damendorf bestätigen typische Webmuster — darunter Karo- und Fischgrätmuster — sowie Pflanzenfärbungen in Kräuterrot, Waidblau und Wiesengelb. Diese historischen Belege fließen direkt in das Design der Gewandungsstücke im Sortiment ein.

Die keltische Tunika: Herzstück der Gewandung für Damen und Herren

Die Tunika ist das zentrale Kleidungsstück jeder keltischen Gewandung — für alle Stände und Geschlechter gleichermaßen. Im Sortiment stehen verschiedene Ausführungen zur Auswahl, die sich in Material, Passform und Preis unterscheiden:

  • Wolltunika Lodin (~50 €): Aus schwerem Wollstoff gefertigt, geschlechterübergreifend tragbar — spürbar wärmender, robuster Charakter für herbstliche Märkte und längere Veranstaltungen.
  • Kurzarmtunika Aegir und Kurz-Tunika Erik (~33 €): Aus grob gewebter Baumwolle, kurzärmelig oder langärmelig erhältlich — ein guter Einstiegspunkt für erste keltische Outfits.
  • Untertunika Leif, Snorri, Lofar (~29 €): Leichte Basisschicht aus 100 % Baumwolle — als Untergewand unter der Haupttunika oder für wärmere Veranstaltungen allein tragbar.
  • Fischgrät-Tunika Tyr (~59 €): Das Fischgrätmuster ist ein historisch belegtes Webmuster der Eisenzeit. Das Mischgewebe aus 60 % Wolle, 37 % Polyester und 3 % Nylon verbessert Formstabilität und Waschbarkeit.

Historisch waren Borten an Ärmeln und Halsausschnitt ein Standeszeichen — sie markierten Rang und Zugehörigkeit. Im modernen Sortiment erfüllen diese Bordüren dieselbe Funktion als optisches Erkennungsmerkmal keltischer Stücke und geben der Tunika ihren charakteristischen Charakter.

Farben und Muster: Was ist typisch keltisch?

Die Kelten galten in der Antike als außergewöhnlich farbenfroh. Strabon und Diodor beschreiben ihre Kleidung als gestreift und kariert — ein Bild, das durch archäologische Funde bestätigt wird. Typische historische Farben entstanden durch Pflanzenfärbungen: Naturbraun und Beige als Grundtöne, dazu Waidblau (aus der Waidpflanze), Krapprot (aus der Krappwurzel) und verschiedene Grüntöne aus Reseda und anderen Kräutern.

Im aktuellen Sortiment stehen folgende Farben zur Verfügung: Grün, Grau, Bordeaux, Braun, Dunkelgrau, Schwarz, Blau sowie Natur/Hanf. Erdtöne dominieren — und das entspricht dem historischen Vorbild. Braun, Grau und Natur sind für einen ersten keltischen Look besonders stimmig; wer einen Adeligen oder Krieger darstellen möchte, greift zu Bordeaux oder tiefem Grün als Zeichen von Rang und Ressourcen.

Einstieg, Aufbau und Komplettierung: Welche keltische Kleidung für wen?

Einstieg · 29–33 €

Eine leichte Untertunika (z. B. Leif oder Snorri, ~29 €) plus eine Kurztunika aus Baumwolle (Erik oder Aegir, ~33 €) ergeben zusammen mit einem einfachen Gürtel einen soliden Grundlook für den ersten Marktbesuch. Günstig, pflegeleicht und vielseitig kombinierbar.

Aufbau · 50–80 €

Die Wolltunika Lodin (~50 €) über einer Untertunika gibt der Gewandung spürbar mehr Gewicht und Authentizität. Ergänzt durch eine passende keltische Gürtelkombi und Hose entsteht ein stimmiges Gesamtbild — ideal für regelmäßige Veranstaltungen und längere Events im Herbst.

Vollgewandung · ab 100 €

Unter- und Obergewand, Klappenrock oder Mantel für kältere Märkte, dazu keltische Schuhe, Gürtel, Tasche und Fibeln — so entsteht eine vollständige keltische Gewandung, die historisch glaubwürdig und auf langen Veranstaltungstagen alltagstauglich ist. Viele Kleidungsstücke im Sortiment, darunter die Wolltunika Lodin, sind ausdrücklich für alle Geschlechter geeignet.

Keltische Frauenkleidung: Peplos, Überkleid und Untertunika

Keltische Frauen trugen über der Untertunika einen Peplos — ein ärmelloses Übergewand, das an beiden Schultern mit Fibeln verschlossen wurde. Diese Trageform ist archäologisch gut belegt und durch Bildquellen der Eisenzeit und des frühen Mittelalters bekannt. Als Basisschicht dient eine langärmelige Untertunika (z. B. die Mittelalter Untertunika Leif) aus grober Baumwolle, die Bewegungsfreiheit bietet und als eigenständiges Kleidungsstück an warmen Tagen ausreicht.

Der Gürtel ist fester Bestandteil der weiblichen keltischen Gewandung — er strukturiert die Silhouette, definiert die Taille und ermöglicht das Befestigen von keltischen Taschen und Messern. Farblich orientierte sich die historische Frauenkleidung an gedeckten Erdtönen, aber durch Pflanzenfärben mit Waid (Blau), Krapp (Rot) und Reseda (Gelb/Grün) waren auch leuchtende Töne verbreitet — Farbe als Zeichen von Wohlstand und handwerklichem Können.

Materialvergleich: Wolle, Baumwolle und Leinen für keltische Gewandung

Material Eignung Eigenschaften
Wolle (100 %) Historisch Temperaturregulierend, robust, schwerer Stoff — gibt der Gewandung Stand; ideal für Herbst- und Wintermärkte
Baumwolle (100 %) LARP Pflegeleicht, waschmaschinengeeignet, leichter Tragekomfort — guter Einstieg und für wärmere Veranstaltungen
Leinen / Naturfaser Historisch Atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend — ideal für Untergewandung und Sommermärkte
Wolle/Polyester-Mix (z. B. 60/37/3 %) LARP Verbesserte Formstabilität und Waschbarkeit gegenüber reiner Wolle — historisches Webmuster (Fischgrät) mit modernem Pflegevorteil

Das passende Gesamtoutfit: Keltische Kleidung kombinieren

Das passende Gesamtoutfit: Keltische Kleidung kombinieren

Die Tunika ist die Basis — doch erst durch die richtigen Ergänzungen entsteht ein stimmiges keltisches Gesamtbild. Ein keltischer Gürtel gliedert die Silhouette und trägt Tasche, Messer oder Beitel. Über der Tunika macht ein Klappenrock wie der Loki aus dunkelgrauem Wollstoff (~59 €) oder ein Rechteckmantel aus schwerem Stoff auch bei kühlem Wetter eine gute Figur — und ist historisch für keltische Männer wie Frauen gleichermaßen belegt.

Fibeln und Gewandschließen runden die Gewandung auf authentische Weise ab: Historisch wurden Mäntel und Peplos ohne Nähte oder Knöpfe allein durch Fibeln zusammengehalten. Ergänzt durch passendes Schmuck und ein keltisches Messer am Gürtel entsteht ein Look, der auf dem Mittelaltermarkt ebenso überzeugt wie beim historischen Reenactment. Wer die gesamte Gewandung auf einmal zusammenstellen möchte, findet unter Kelten Outfit fertige Kombinations-Sets.

Die Eigenmarke Vehi Mercatus setzt bewusst auf Naturfasern — Wolle, Leinen und Baumwolle. Stoffe werden nach eigenen Vorgaben in Webereien gefertigt, keine Konfektionsware von der Stange. Bei Fragen zu Materialien, Größen und Kombinationen erreichst du uns telefonisch Mo–Fr 8–12 und 13–15 Uhr unter +49 9921 7099288.

Ob du dein erstes keltisches Outfit zusammenstellst oder eine bestehende Gewandung mit einer hochwertigen Wolltunika vervollständigst — in dieser Kategorie findest du Tuniken, Unterkleider und Klappenröcke für jeden Anlass und jedes Budget. Entdecke dazu passende Keltische Schuhe, Keltische Gürtel und Keltische Taschen für ein stimmiges Gesamtbild.

Häufig gestellte Fragen

Die Kelten trugen vor allem Kleidungsstücke aus Wolle und Leinen. Männer kleideten sich in eine Tunika, eine Hose (Bracae) und einen Rechteckmantel (Sagum). Frauen trugen über einer langen Untertunika einen ärmellosen Peplos, der mit Fibeln an den Schultern geschlossen wurde. Ein Gürtel war bei beiden Geschlechtern fester Bestandteil der Gewandung.

Antike Quellen wie Diodor und Strabon beschreiben keltische Kleidung als farbenfroh, gestreift und kariert. Typische Farben entstanden durch Pflanzenfärbung: Waidblau, Krapprot, Naturbraun, Beige und verschiedene Grüntöne. Moorleichenfunde belegen Karo- und Fischgrätmuster als historisch authentische Webmuster der keltischen Eisenzeit.

Für einen ersten keltischen Look empfiehlt sich eine Untertunika aus Baumwolle (z. B. Leif oder Snorri, ca. 29 €) kombiniert mit einer Kurztunika wie der Erik oder Aegir (ca. 33 €). Diese Kombination ist pflegeleicht, waschmaschinengeeignet und bietet einen guten Einstieg. Wer mehr Authentizität und Wärme möchte, steigt mit der Wolltunika Lodin (ca. 50 €) ein.

Keltische Frauen trugen eine langärmelige Untertunika als Basisschicht, darüber einen Peplos — ein ärmelloses Übergewand, das mit Fibeln an den Schultern gehalten wurde. Der Gürtel gehörte als strukturierendes Element dazu und diente gleichzeitig zum Befestigen von Taschen und Werkzeug. Farblich waren neben gedeckten Erdtönen auch leuchtende Pflanzenfärbungen in Blau, Rot und Gelb verbreitet.

Ja, ein Großteil der keltischen Kleidung im Sortiment eignet sich ausdrücklich für LARP. Tuniken aus Baumwolle (z. B. Erik, Aegir) bieten hohen Tragekomfort, sind waschmaschinengeeignet und robust genug für den Spielbetrieb. Die Wolltunika Lodin oder die Fischgrät-Tunika Tyr mit Woll-Polyester-Mischung sind besonders formstabil und für regelmäßigen Einsatz konzipiert.

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